Methode Suchtverlauf-Suchttrichter

Die folgende Methode soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vermitteln, wie Sucht allgemein und am Handy entstehen kann bzw. welche Schritte es bis hin zur Abhängigkeit gibt.

Dauer: ca. 45 Min.

Materialien: Moderationskärtchen

 

Schreibt dazu die folgenden Begriffe auf Moderationskärtchen und legt Sie in der Mitte eures Stuhlkreises oder Klassenzimmers auf dem Boden aus. Die Kathegorien bzw. Begriffe auf den Kärtchen sollen in eine Reihenfolge gebracht werden, die für die teilnehmende Klasse einen Suchtverlauf beschreibt. (Also: "Sucht beginnt mit ..... und dann kommt .....zum Schluss kommt die Abhängigkeit") Ihr könnt auch die Kärtchen verdreifachen und drei Kleingruppen können jeweils eine Reihenfolge festlegen. danach verleichen die 3 Gruppen und diskutieren, warum sie die entsprechende Reihenfolge gewählt haben. Benutzt dazu folgende Kategorien:

      • "Abhängig"
      • "Genuss"
      • "Missbrauch"
      • "positive Einstellung"
      • "Konsum bzw. Gebrauch"
      • "hoher Konsum"
      • "riskanter Konsum"

 

Im 2. Schritt soll die Klasse oder Gruppe die folgenden Sätze den jeweiligen Begriffen zuordnen. 

(Ein Beitrag Nina, Tanja, Anja, Nadia von Klasse 8dM, Mittelschule Rosenheim)

Wie würdet ihr folgende Sätze kategorisieren oder bewerten? Zu welcher Kategorie gehören Sie? Diskutiert das in eurer Klasse.

 

Aus Langeweile sitzt Paola 7 Stunden vor ihrem Handy.

Johannes macht seine Hausaufgaben am liebsten vor seinem Handy.

Mia beleidigt ihre Mutter, weil sie ihr das Handy weg nehmen wollte.

Michaels Mutter macht sich sorgen, weil er nur noch am Handy ist.

Jill schleift ihre Freundin zum Suchtberater, weil sie eine Woche lang nur am Handy war.

Paul muss morgen seine Telefonschulden abbezahlen, aber er hat kein Geld.

Ein Mann wird aggressiv, weil ein Arbeitskollege sein Handy kaputt gemacht hat.

Horst hat sich gestern ein Smartphone gekauft das er sich gar nicht leisten konnte und deswegen hat er einen Kredit aufgenommen.

Emelie hat kein Handy, aber ihre Freundin Anna schon, diese verbringt andauernd Zeit an ihrem Handy. Emelie versteht das nicht!

Viele Jugendliche zocken an ihrem Handy, wenn sie mit dem Bus auf dem Weg zur Schule sind.

Tom und Tina teilen sich ein Handy. Tom schreit Tina an wenn Tina seine Nachrichten liest.

Günter findet Handys unnötig da man zu viel zeit mit ihnen verbringt.

Während des Unterrichts spielt Annalena mit ihrem Handy, plötzlich sieht es der Lehrer und es wird ihr abgenommen. Annalena kann an nichts anderes mehr denken als an ihr Handy und deswegen will sie es zurück.

Lea war heute in der Schule sehr müde weil sie die ganze Nacht lang mit ihren Freund geschrieben hat.

Klaus spielt während des Essens ständig mit seinem Handy, dass gefällt der Mutter gar nicht.

Richard telefoniert Tag und Nacht mit seiner Freundin, er vermisst sie weil sie drei Stunden weit weg wohnt.

Erkan ist durchgehend online, dass gefällt seinen Eltern nicht da er sein Zimmer nicht mehr verlässt.

Lingling hält nichts von Smartphones, da sie sich lieber mit Freunden trifft.

Cheng hat ein Flatrate die total überteuert ist.

Mila zeichnet lieber anstatt am Handy zu hängen.

Luke war früher nur zwanzig Minuten am Handy jetzt sind es zwei- drei Stunden

Für Marie ist das Handy wie eine Sucht sie braucht es zur Beschäftigung den sonst ist sie immer so zimperlich.

Jessis Handy ist den ganzen Tag an. Als es kaputt ging hatte sie Schlafstörungen.

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